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Wie lange geht eine Sitzung beim Tattoolasern? Minuten am Laser, Zeit im Studio – und 5 Dinge, die deine Planung bestimmen

Veröffentlicht am 08.11.2026 | Zurück zur Übersicht

Du überlegst, dein Tattoo lasern zu lassen, und hast eine ganz praktische Frage: Wie lange bist du eigentlich weg? Reicht die Mittagspause? Musst du dir einen halben Tag freinehmen, wenn du aus Konstanz über die Grenze nach Kreuzlingen fährst? Und warum ist das eigentliche Lasern so schnell vorbei, dass manche nach der ersten Sitzung fast überrascht sind?

Die ehrliche Antwort: Das Lasern selbst dauert oft nur wenige Minuten. Für den ganzen Termin solltest du trotzdem mehr Zeit einplanen. Hier erfährst du, woraus eine Sitzung besteht, wovon ihre Länge abhängt und wie du sie gut in deinen Alltag einbaust.

Wie lange geht eine Sitzung beim Tattoolasern? Die reinen Minuten am Laser

Der PicoSure-Laser arbeitet mit extrem kurzen Lichtpulsen im Pikosekundenbereich, also im Bereich von Billionstel Sekunden. Jeder Puls trifft eine kleine Hautstelle und zertrümmert die Farbpigmente darin. Das Handstück wird Stück für Stück über das Motiv geführt. Weil die Pulse sehr schnell nacheinander kommen, ist die eigentliche Behandlung kurz. Als grobe Erfahrungswerte, nicht als Stoppuhr-Angabe:

  • Kleines Motiv wie Initialen, ein kleiner Stern oder feine Schrift: meist nur wenige Minuten, manchmal kaum mehr als eine.
  • Etwa handflächengroß, also um 10×10 cm: in der Regel einige Minuten.
  • Große Flächen an Oberschenkel, Rücken oder Oberarm: entsprechend länger. Bei sehr großen Motiven kann es sinnvoll sein, die Fläche auf mehrere Termine aufzuteilen.

Dass es so schnell geht, heißt nicht, dass wenig passiert. Die eigentliche Arbeit macht danach dein Körper: Fresszellen des Immunsystems nehmen die zerkleinerten Pigmentteilchen auf, und das Lymphsystem transportiert sie ab. Das dauert Wochen, nicht Minuten.

Die Zeit im Studio: Was außer dem Lasern zum Termin gehört

Ein Termin besteht nicht nur aus den Minuten, in denen der Laser arbeitet. Meist gehört Folgendes dazu:

  1. Ankommen und kurzer Check: Hat sich seit dem letzten Mal etwas geändert? Nimmst du neue Medikamente, hattest du einen Sonnenbrand, ist die Haut gereizt? Wie ist die letzte Sitzung abgeheilt?
  2. Fortschritt anschauen: Wo hat sich die Farbe schon gelöst, wo noch nicht? Fotos helfen, den Verlauf über Monate hinweg nüchtern zu sehen.
  3. Vorbereitung: Die Haut muss sauber sein. Du und der Behandler setzt eine Schutzbrille auf.
  4. Lasern: die oben beschriebenen Minuten.
  5. Danach: Die Stelle wird versorgt, und du bekommst die wichtigsten Hinweise zur Nachsorge, vor allem bei deiner ersten Sitzung.
  6. Bezahlen: Du zahlst nur diese eine Sitzung.

Die erste Sitzung braucht mehr Zeit

Beim ersten Termin kommt das Gespräch dazu. Andreas Baumgärtner schaut sich Motiv, Farben, Alter des Tattoos, Körperstelle und Hauttyp an. Er erklärt dir, was realistisch ist und was nicht, und beantwortet deine Fragen. Nimm dir für diesen Termin bewusst Zeit und leg keinen wichtigen Termin direkt danach.

Folgesitzungen sind kürzer

Wenn alles gut abgeheilt ist und keine neuen Fragen offen sind, werden die Folgetermine zur Routine. Plan trotzdem etwas Puffer ein, auch für den Weg.

Warum mehr Minuten nicht schneller ans Ziel führen

Manche fragen: Wenn das Lasern nur ein paar Minuten dauert, warum dann nicht doppelt so lange oder zwei Durchgänge direkt nacheinander? Der Grund ist deine Haut. Sie verträgt pro Sitzung nur eine begrenzte Menge Energie. Schon eine normale Behandlung führt zu Rötung, Schwellung und oft zu einer kurzen weißlichen Verfärbung. Manchmal bilden sich auch Bläschen.

Wer mehr Energie hineinsteckt, belastet die Haut stärker. Das Risiko für Blasen, Krusten, Pigmentveränderungen und im schlimmsten Fall Narben steigt. Schneller abtransportiert wird die Farbe dadurch aber nicht. Der Engpass ist dein Körper, nicht die Laserzeit. Deshalb liegen zwischen den Sitzungen rund sechs Wochen, und je nach Tattoo sind meist 3 bis 10 Behandlungen nötig. Eine kurze Sitzung ist also kein Zeichen von Nachlässigkeit. Entscheidend ist, dass Energie und Einstellung zu deiner Haut und deinem Motiv passen.

5 Dinge, die bestimmen, wie lange deine Sitzung dauert

  1. Größe und Dichte des Motivs: Eine flächig ausgemalte Fläche muss lückenlos bearbeitet werden. Feine Linien gehen dagegen schnell. Ein großes Tribal braucht deshalb mehr Zeit als ein gleich breiter Schriftzug.
  2. Farben: Schwarz und Blau sprechen gut auf den Laser an. Bunte Motive, vor allem mit Grün oder Gelb, verlangen mehr Aufmerksamkeit. Sie machen vor allem mehr Sitzungen nötig, die einzelne Sitzung wird dadurch aber nicht unbedingt viel länger.
  3. Körperstelle: An Rundungen und Stellen, wo der Knochen dicht unter der Haut liegt, etwa an Knöchel, Finger oder Rippen, wird das Handstück häufiger neu angesetzt, und die Stelle ist empfindlicher. Flache Stellen wie Unterarm oder Oberschenkel gehen zügiger.
  4. Dein Empfinden: Viele beschreiben das Gefühl wie das Schnalzen eines Gummibands, verbunden mit Hitze. An empfindlichen Stellen sind kurze Pausen kein Problem. Eine Betäubung gehört nicht zur Behandlung. Wer empfindlich ist, kann sich vorher in der Apotheke beraten lassen und eine Betäubung selbst organisieren. Das gehört dann zu deiner eigenen Vorbereitung.
  5. Erste oder spätere Sitzung: Beim ersten Mal kommen Beratung und Erklärungen dazu. Später ist oft weniger Farbe in der Haut. Die zu behandelnde Fläche bleibt aber gleich groß, deshalb ändert sich die reine Laserzeit oft weniger, als man denkt. Schneller geht vor allem der Rest des Termins.

Sonderfall Augenbrauen

Bei der Microblading-Entfernung geht es darum, Permanent Make-up an den Augenbrauen zu entfernen, also tätowierte Augenbrauen. Dabei ist egal, ob sie in Härchen-Technik (das eigentliche Microblading), in Puder-Technik oder klassisch gestochen wurden. Die Fläche ist klein und die Laserzeit entsprechend kurz. Weil die Augen in der Nähe sind, wird besonders sorgfältig gearbeitet. Eine Sitzung kostet 100 Franken.

Mittagspause, Grenze, Rückweg: So planst du den Termin im Alltag

  • Puffer für den Weg: Von Konstanz nach Kreuzlingen ist es nicht weit. Zu Stoßzeiten und am Samstag mit Einkaufsverkehr kann der Grenzübergang aber Zeit kosten. Nimm einen Ausweis mit.
  • Passende Kleidung: Trag etwas Lockeres, damit die Stelle gut erreichbar ist und hinterher nichts Enges darauf reibt.
  • Direkt danach: Die Stelle ist meist gerötet, etwas geschwollen und warm. Mit einem kleinen Motiv kannst du oft ins Büro zurück. Schwere körperliche Arbeit oder Sport am selben Tag solltest du besser vermeiden.
  • Nicht vor Sonne und Urlaub: Leg die Sitzung nicht direkt vor Ferien am Strand, Skitage in der Sonne oder einen Saunabesuch. Frisch gelaserte Haut braucht Schutz.
  • Den nächsten Termin gleich mitplanen: Wenn du ungefähr im Sechs-Wochen-Takt bleibst, behältst du den Überblick und kannst Ferien und wichtige Anlässe darum herum legen.

Und die Mittagspause? Für Folgetermine bei einem kleinen Motiv und kurzem Weg kann das klappen. Für die erste Sitzung mit Beratung solltest du dir mehr Zeit nehmen.

Was die Sitzung kostet und warum die Minuten keine Rolle spielen

Der Preis richtet sich nach der Größe des Motivs, nicht nach der Uhr. Ob die Sitzung eine Minute länger oder kürzer dauert, ändert nichts. Bei uns gilt pro Behandlung: kleine schwarze Tattoos ab 50 Franken, 5×5 cm 200 Franken, 10×10 cm 350 Franken, 15×15 cm 550 Franken. Farbige Motive kosten etwas mehr. Die Entfernung von Permanent Make-up kostet 100 Franken pro Sitzung.

Bezahlt wird immer nur die einzelne Sitzung. Es gibt keine Pakete und keine Vorauszahlung, und du hörst auf, wenn du mit dem Ergebnis zufrieden bist. Über den Preisrechner auf der Website bekommst du in Sekunden ein verbindliches Angebot für deine erste Behandlung. Wie viele Sitzungen du insgesamt brauchst, lässt sich ohne Foto deines Motivs nicht seriös sagen.

Fazit: kurze Laserzeit, lange Wirkung

Das Lasern selbst dauert meist nur wenige Minuten, bei großen Motiven etwas länger. Dazu kommen Check, Vorbereitung, Nachsorge-Hinweise und beim ersten Mal das Beratungsgespräch. Länger zu lasern bringt dich nicht schneller ans Ziel, weil dein Körper die Farbe in seinem eigenen Tempo abbaut. Wer Weg, Kleidung und die Stunden danach mit einplant, kann die Sitzungen gut in den Alltag einbauen. Eine vollständige Entfernung kann niemand garantieren. Mit realistischer Planung weißt du aber, worauf du dich einlässt.

Du willst wissen, wie lange deine Sitzungen dauern und wie viele es ungefähr werden? Schick ein Foto deines Tattoos per WhatsApp an +41 79 413 27 61, ruf an oder nutze das Anfrageformular auf tattooentfernung-kreuzlingen.ch. Die Erstberatung ist kostenlos und unverbindlich.

Kostenlose Einschätzung für dein Tattoo

Schick mir ein Foto mit Grössenangabe per WhatsApp – du bekommst kostenlos eine Einschätzung zu Preis und Anzahl Sitzungen. Preis pro Sitzung je nach Grösse: 5 × 5 cm CHF 200, 10 × 10 cm CHF 350.