Warum sich viele ein zweites Mal tätowieren lassen – nachdem sie das erste entfernt haben

Veröffentlicht am 04.02.2026 | Zurück zur Übersicht

Als Andreas Baumgärtner vor einigen Jahren seine Praxis für Tattooentfernung in Kreuzlingen eröffnete, rechnete er mit vielen Dingen – aber nicht damit, dass ein erheblicher Teil seiner Patienten nach erfolgreicher Laserbehandlung wieder zum Tätowierer geht. Nicht aus Reue. Nicht aus Nostalgie. Sondern aus einem völlig neuen Selbstverständnis heraus.

Heute, nach hunderten erfolgreichen PicoSure-Behandlungen, sieht er ein klares Muster: Wer ein Tattoo entfernen lässt, hasst nicht zwangsläufig Tattoos. Oft ist es genau umgekehrt.

Der Unterschied zwischen dem ersten und dem zweiten Tattoo

Das erste Tattoo ist oft eine Mischung aus Spontanität, sozialem Druck und unklaren Vorstellungen. Man ist 18, 22 oder 25 Jahre alt. Man will dazugehören, sich ausdrücken oder etwas festhalten. Die Entscheidung fällt schnell – manchmal zu schnell.

Das zweite Tattoo, das nach einer Entfernung gestochen wird, ist anders. Es entsteht aus Erfahrung. Aus der bewussten Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper. Aus der Erkenntnis, dass Haut eine Leinwand ist, die man respektieren sollte.

In der Praxis tattooentfernung-kreuzlingen.ch erleben wir das regelmäßig: Patienten, die nach erfolgreicher Entfernung eines schlecht gestochenen Motivs oder eines verblassten Tribal-Tattoos ein neues Projekt starten – diesmal mit einem Künstler, den sie monatelang recherchiert haben, mit einem Design, das wirklich zu ihnen passt, und mit einer Vorstellung davon, wie wichtig Qualität ist.

Warum die Entfernung der erste Schritt zur besseren Tätowierung ist

Ein häufiger Irrtum: Wer ein Tattoo entfernen lässt, bereut die Entscheidung, sich überhaupt tätowieren zu lassen. Das stimmt oft nicht. Viele bereuen nur die Ausführung, nicht die Idee.

Sie bereuen die Wahl des Studios. Die übereilte Entscheidung. Die Tatsache, dass sie sich nicht getraut haben, Nein zu sagen, als der Tätowierer ein anderes Design vorschlug. Oder dass sie sich mit 19 ein riesiges Motiv auf den Unterarm stechen ließen, das sie heute in ihrer Arbeit im Gesundheitswesen oder in der Kundenberatung stört.

Die Entfernung mit dem PicoSure-Laser gibt diesen Menschen ihre Entscheidungsfreiheit zurück. Sie können neu starten. Diesmal informiert, selbstbewusst und ohne Kompromisse.

Was Patienten beim zweiten Mal anders machen

Wer einmal durch den Prozess einer Tattooentfernung gegangen ist, trifft bewusstere Entscheidungen. Andreas Baumgärtner berichtet von Patienten, die nach der erfolgreichen Entfernung Folgendes anders angehen:

  • Recherche: Sie verbringen Monate damit, den richtigen Künstler zu finden – oft reisen sie dafür extra in andere Städte oder sogar Länder.
  • Platzierung: Sie wählen Körperstellen, die sie auch in zehn Jahren noch so zeigen wollen – oder eben bewusst verstecken können.
  • Farbwahl: Sie fragen aktiv nach, welche Farben gut altern und welche sich später schwer entfernen lassen, falls doch einmal nötig.
  • Größe und Stil: Statt impulsiv ein großes Tribal zu wählen, entscheiden sie sich für filigrane, zeitlose Designs mit persönlicher Bedeutung.
  • Probezeit: Viele tragen das geplante Design erst einmal als temporäres Tattoo oder lassen es skizzieren, bevor sie es stechen lassen.

Der psychologische Effekt der Entfernung

Ein Tattoo zu entfernen, ist nicht nur ein physischer, sondern auch ein mentaler Prozess. Es ist eine bewusste Entscheidung, etwas loszulassen. Und genau diese Erfahrung verändert die Haltung vieler Menschen zu ihrem Körper.

Wer mehrere Monate lang alle sechs bis acht Wochen zur Laserbehandlung kommt, lernt Geduld. Lernt, dass Veränderung Zeit braucht. Und lernt, dass man selbst entscheiden kann, wie der eigene Körper aussehen soll – unabhängig von Trends, Ex-Partnern oder jugendlichen Fehlentscheidungen.

Diese Erkenntnis führt paradoxerweise oft dazu, dass Menschen nach der Entfernung wieder tätowieren gehen. Aber diesmal mit einem völlig anderen Mindset.

Warum manche nach der Entfernung gar kein neues Tattoo wollen

Natürlich gibt es auch die andere Seite: Menschen, die nach der Entfernung feststellen, dass sie ohne Tattoo glücklicher sind. Dass die Haut, so wie sie ist, genau richtig ist. Dass sie keine Tinte brauchen, um sich auszudrücken.

Auch das ist ein wertvolles Ergebnis. Die Entfernung gibt die Wahl zurück – und genau das ist der Punkt. Es geht nicht darum, ob man Tattoos mag oder nicht. Es geht darum, dass man selbst entscheiden kann.

Cover-Up oder komplette Entfernung?

Ein häufiger Zwischenweg: die Aufhellung per Laser, um anschließend ein Cover-Up stechen zu lassen. Besonders bei großen, dunklen Tattoos ist das oft die beste Lösung.

Der PicoSure-Laser kann alte Tinte so weit aufhellen, dass ein talentierter Tätowierer darüber ein neues, besseres Motiv stechen kann. Das spart Zeit, Geld und Sitzungen – und ermöglicht trotzdem einen kompletten Neustart.

Viele Patienten in Kreuzlingen wählen genau diesen Weg: Sie lassen ihr altes Tattoo nicht komplett entfernen, sondern nur so weit lasern, dass ein hochwertiges Cover-Up möglich wird. So entsteht aus einem Fehler ein neues Kunstwerk.

Was das für dich bedeutet

Wenn du gerade überlegst, ein Tattoo entfernen zu lassen, dann weißt du jetzt: Das ist keine Kapitulation. Es ist keine Niederlage. Es ist kein endgültiger Abschied von der Idee, tätowiert zu sein.

Es ist eine Entscheidung für mehr Kontrolle über deinen Körper. Eine Entscheidung, die dir alle Optionen offenhält – auch die, in ein paar Jahren ein neues, besseres Tattoo zu bekommen.

Der PicoSure-Laser in der Praxis tattooentfernung-kreuzlingen.ch ist dabei ein Werkzeug der Freiheit. Er macht rückgängig, was rückgängig gemacht werden soll. Und er schafft Platz für Neues – wenn du das möchtest.

Fazit: Tattooentfernung ist kein Ende, sondern ein Neuanfang

Die Erfahrung zeigt: Wer ein Tattoo entfernen lässt, entwickelt ein neues Verhältnis zu seinem Körper. Viele entscheiden sich bewusst gegen ein neues Tattoo – und sind damit glücklich. Andere entscheiden sich bewusst dafür – und sind es ebenso.

Der Unterschied zum ersten Mal? Diesmal ist es eine echte Entscheidung. Keine Trotzreaktion, kein Impuls, kein Gruppenzwang. Sondern eine reife, selbstbestimmte Wahl.

Und genau das ist der eigentliche Wert einer Tattooentfernung: Sie gibt dir die Kontrolle zurück. Ob du sie nutzt, um ein neues Tattoo zu planen oder um die Haut so zu lassen, wie sie ist – das entscheidest du. Zum ersten Mal wirklich.