Wenn du dich mit Tattooentfernung beschäftigst, stößt du schnell auf verschiedene Begriffe: Q-Switch-Laser, Nd:YAG, Ruby-Laser – und eben PicoSure. Für viele klingt das nach technischem Kauderwelsch. Doch die Wahl der Technologie hat direkten Einfluss darauf, wie viele Sitzungen du brauchst, wie stark die Schmerzen sind und wie deine Haut nach der Behandlung aussieht.
In unserer Praxis in Kreuzlingen arbeiten wir bewusst mit dem PicoSure-Laser – nicht, weil er neu ist, sondern weil er messbar bessere Ergebnisse liefert. Hier erfährst du, warum.
Was macht einen Laser zur Tattooentfernung überhaupt aus?
Alle Laser zur Tattooentfernung arbeiten nach demselben Grundprinzip: Sie geben Lichtenergie in extrem kurzen Impulsen ab, die von den Farbpigmenten in der Haut absorbiert werden. Diese Pigmente werden dadurch zerstört – genauer gesagt: in so kleine Teilchen zerbrochen, dass dein Immunsystem sie abtransportieren kann.
Aber – und das ist der entscheidende Punkt – wie diese Energie abgegeben wird, macht den Unterschied zwischen einer schonenden, effektiven Behandlung und einer, die mehr Narben als Ergebnisse hinterlässt.
Nanosekunden vs. Pikosekunden – Der Zeitfaktor
Ältere Laser wie der Q-Switch arbeiten mit sogenannten Nanosekunden-Impulsen. Eine Nanosekunde ist ein Milliardstel einer Sekunde – klingt schnell, oder? Ist es auch. Aber PicoSure geht noch einen Schritt weiter: Er arbeitet mit Pikosekunden – also Billionsteln einer Sekunde.
Warum ist das wichtig? Weil kürzere Impulse bedeuten, dass die Energie fokussierter und präziser abgegeben wird. Die Farbpigmente werden nicht einfach erhitzt und gesprengt, sondern regelrecht pulverisiert – und zwar ohne dass das umliegende Gewebe so stark belastet wird.
Das Resultat: Weniger Hitzeentwicklung, weniger Narbenrisiko, schnellere Heilung.
PressureWave-Technologie: Der mechanische Vorteil
PicoSure nutzt neben der ultraschnellen Impulsabgabe auch die sogenannte PressureWave-Technologie. Statt die Pigmente nur thermisch (durch Hitze) zu zerstören, erzeugt PicoSure eine mechanische Druckwelle. Das bedeutet: Die Farbpartikel werden durch physikalischen Druck zertrümmert – ähnlich wie bei einem Mini-Erdbeben auf Zellebene.
Dieser mechanische Ansatz ist besonders effektiv bei hartnäckigen Farben wie Grün, Blau und Türkis, die ältere Laser oft nur schwer erreichen. Auch bei bereits vorbehandelten Tattoos, bei denen andere Methoden versagt haben, zeigt PicoSure oft noch Wirkung.
Was bedeutet das konkret für dich?
Die technischen Details sind schön und gut – aber was heißt das für deinen Alltag, deine Haut, deine Geldbörse?
Weniger Sitzungen nötig
Durch die effizientere Zerstörung der Pigmente benötigst du mit PicoSure im Durchschnitt 20–40% weniger Sitzungen als mit älteren Lasern. Ein typisches schwarzes Tattoo, das mit einem Q-Switch-Laser 8–10 Sitzungen braucht, kann mit PicoSure oft in 5–7 Sitzungen deutlich verblassen oder vollständig entfernt werden.
Gerade in der Region Bodensee, wo viele Patienten aus Konstanz, Romanshorn oder sogar Zürich zu uns nach Kreuzlingen kommen, ist das ein echter Zeitvorteil.
Schonender für deine Haut
Weil PicoSure weniger Hitze erzeugt, ist das Risiko für Hyperpigmentierung (dunkle Flecken) oder Hypopigmentierung (helle Flecken) deutlich geringer. Auch die Gefahr von Narbenbildung sinkt erheblich – besonders wichtig bei empfindlichen Hautstellen wie Handgelenk, Hals oder Dekolleté.
Auch für helle Hauttypen und dunkle Haut geeignet
Ältere Laser hatten oft Schwierigkeiten bei Menschen mit dunklerer Haut, da sie nicht präzise genug zwischen Hautpigment und Tattoo-Pigment unterscheiden konnten. PicoSure ist durch seine kurze Impulszeit deutlich selektiver – das bedeutet, er greift gezielter die Farbpigmente an und schont dein natürliches Melanin.
Und was ist mit den anderen Lasern?
Um fair zu sein: Auch Q-Switch-Laser haben ihre Berechtigung und können bei einfachen, älteren Tattoos gute Ergebnisse liefern. Aber sie stoßen an Grenzen – besonders bei:
- Mehrfarbigen Tattoos
- Professionell gestochenen, dichten Motiven
- Bereits vorbehandelten Tattoos
- Hellen Farben wie Gelb, Orange, Pastelltönen
- Patienten mit empfindlicher oder dunkler Haut
In diesen Fällen zeigt PicoSure seine Stärken – und spart dir am Ende nicht nur Sitzungen, sondern auch Frust.
Was PicoSure nicht kann
Ehrlichkeit gehört dazu: Auch PicoSure ist kein Wundermittel. Manche Farben – etwa bestimmte Weißtöne oder fluoreszierende Tinten – sind auch für ihn eine Herausforderung. Und natürlich hängt der Erfolg auch davon ab, wie tief die Tinte gestochen wurde, wie alt das Tattoo ist und wie dein Immunsystem arbeitet.
Aber: Die Erfolgsrate ist nachweislich höher als bei allen anderen Methoden.
Warum wir in Kreuzlingen auf PicoSure setzen
Als Andreas Baumgärtner die Praxis in Kreuzlingen aufgebaut hat, war die Wahl der Technologie keine Kostenfrage, sondern eine Qualitätsentscheidung. Gerade in der Bodenseeregion, wo viele Patienten gezielt nach modernen, schonenden Verfahren suchen, wollten wir von Anfang an mit der besten verfügbaren Technologie arbeiten.
PicoSure ist eine Investition – sowohl für die Praxis als auch für dich als Patient. Aber sie zahlt sich aus: durch weniger Sitzungen, schnellere Heilung und bessere Endergebnisse.
Was das für deinen Geldbeutel bedeutet
Ja, eine Sitzung mit PicoSure kann etwas teurer sein als mit einem älteren Laser. Aber wenn du insgesamt nur 6 statt 10 Sitzungen brauchst, sparst du am Ende oft sogar Geld – ganz zu schweigen von Zeit, Anfahrten und Ausfallzeiten.
Fazit: Technologie, die einen Unterschied macht
Die Wahl des Lasers ist keine Nebensache. Sie entscheidet darüber, wie deine Haut auf die Behandlung reagiert, wie viele Termine du brauchst und wie zufrieden du am Ende mit dem Ergebnis bist.
PicoSure ist aktuell das Beste, was die Lasertechnologie zur Tattooentfernung zu bieten hat – und genau deshalb arbeiten wir in Kreuzlingen damit. Wenn du dir unsicher bist, ob dein Tattoo sich entfernen lässt oder welche Methode für dich die richtige ist, komm einfach zu einem unverbindlichen Beratungsgespräch vorbei.
Wir nehmen uns Zeit, schauen uns dein Tattoo genau an und erklären dir ehrlich, was möglich ist – und was nicht.