Warum du vor der Tattooentfernung keine Angst haben musst – Ein Erfahrungsbericht aus der Praxis

Veröffentlicht am 27.12.2025 | Zurück zur Übersicht

Wenn du diesen Artikel liest, spielst du wahrscheinlich schon länger mit dem Gedanken, dein Tattoo entfernen zu lassen. Vielleicht hast du bereits recherchiert, Preise verglichen, dir Videos angeschaut. Und trotzdem zögerst du. Der Grund? Die Angst vor dem Unbekannten.

Das ist völlig normal. In unserer Praxis in Kreuzlingen erleben wir täglich Menschen, die beim ersten Termin nervös sind – und nach der Sitzung erleichtert feststellen: Das war ja gar nicht so schlimm wie gedacht.

Dieser Artikel soll dir die Angst nehmen, indem er dir zeigt, was dich wirklich erwartet. Ohne Schönfärberei, aber auch ohne Drama.

Die größte Angst: Wird es unerträglich wehtun?

Seien wir ehrlich: Eine Laserbehandlung ist nicht schmerzfrei. Aber sie ist auch bei weitem nicht so schlimm, wie viele befürchten. Die meisten unserer Klienten beschreiben das Gefühl als intensiv, aber kurz – ähnlich wie beim Stechen des Tattoos selbst, nur schneller vorbei.

Der PicoSure-Laser arbeitet mit extrem kurzen Lichtimpulsen (Pikosekunden), die in Sekundenbruchteilen auf die Haut treffen. Jeder Impuls fühlt sich an wie ein kleiner Gummiband-Schnipser. Unangenehm, ja – aber nicht unerträglich.

Wichtig zu wissen: Die Intensität hängt stark von der Körperstelle ab. Bereiche mit dünner Haut und vielen Nervenenden (Rippen, Knöchel, Handgelenk) sind sensibler als fleischigere Stellen (Oberarm, Oberschenkel, Wade).

Was du gegen Schmerzen tun kannst

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Behandlung angenehmer zu gestalten:

  • Betäubungscreme: Eine Stunde vor der Sitzung aufgetragen, reduziert sie die Empfindlichkeit deutlich. Besonders bei größeren Tattoos oder empfindlichen Stellen sinnvoll.
  • Kühlung während der Behandlung: Wir kühlen die Haut vor, während und nach dem Lasern. Das lindert nicht nur den Schmerz, sondern schützt auch das umliegende Gewebe.
  • Atmen und Entspannung: Klingt simpel, funktioniert aber: Ruhiges, tiefes Atmen während der Impulse hilft enorm. Viele Klienten hören währenddessen Musik oder Podcasts.
  • Pausen einlegen: Bei größeren Tattoos machen wir zwischendurch Pausen. Du bestimmst das Tempo.

Ein Erfahrungsbericht einer Klientin aus Konstanz: Ich hatte wahnsinnige Angst vor der ersten Sitzung. Mein Tattoo am Unterarm war etwa handflächengroß. Andreas hat mich vorher genau aufgeklärt, mir die Betäubungscreme angeboten und während der Behandlung immer wieder nachgefragt, ob alles okay ist. Die Sitzung dauerte vielleicht zehn Minuten – und ja, es hat gezwickt, aber es war wirklich aushaltbar. Nach fünf Minuten dachte ich nur noch: Warum habe ich so lange gewartet?

Die Angst vor Nebenwirkungen und Komplikationen

Viele Menschen befürchten, dass die Haut dauerhaft geschädigt wird, dass Narben entstehen oder dass etwas schiefgeht. Diese Sorge ist verständlich, aber bei professioneller Anwendung des PicoSure-Lasers extrem selten.

Der PicoSure ist einer der modernsten und sichersten Laser auf dem Markt. Seine ultrakurzen Impulse arbeiten präzise und schonend. Das Risiko für Narbenbildung ist minimal – vorausgesetzt, du hältst dich an die Nachsorge-Anweisungen.

Typische, harmlose Reaktionen nach der Behandlung:

  • Rötung und leichte Schwellung (geht innerhalb von Stunden bis wenigen Tagen zurück)
  • Krustenbildung (ein Zeichen dafür, dass die Haut heilt – nicht abkratzen!)
  • Juckreiz (unangenehm, aber normal)
  • Vorübergehende Aufhellung oder Verdunklung der Haut (bildet sich in der Regel vollständig zurück)

Bei korrekter Nachsorge – kein Kratzen, kein direktes Sonnenlicht, keine Sauna – heilt die Haut problemlos ab.

Der erste Termin: Was wirklich passiert

Viele Ängste entstehen aus Unwissenheit. Deshalb hier der genaue Ablauf deines ersten Termins bei uns in Kreuzlingen:

1. Begrüßung und Anamnese: Wir schauen uns dein Tattoo genau an, besprechen deine Erwartungen, deine Hautgeschichte und eventuelle Vorerkrankungen. Du kannst alle Fragen stellen, die dir auf dem Herzen liegen.

2. Aufklärung: Andreas erklärt dir, wie der PicoSure funktioniert, wie viele Sitzungen realistisch sind, was du beachten musst und welche Kosten auf dich zukommen.

3. Testimpuls (optional): Wenn du unsicher bist, können wir einen Testimpuls machen – so bekommst du ein Gefühl für die Behandlung, ohne dich gleich festlegen zu müssen.

4. Die eigentliche Behandlung: Du bekommst eine Schutzbrille, die Haut wird gereinigt und gekühlt. Dann geht es los – meist dauert eine Sitzung nur wenige Minuten (kleine Tattoos) bis maximal 20 Minuten (große Flächen).

5. Nachsorge-Beratung: Nach der Behandlung bekommst du genaue Anweisungen, wie du die Stelle pflegst, was du vermeiden solltest und wann der nächste Termin sinnvoll ist.

Das war's. Keine Komplikationen, kein Drama, kein Grund zur Panik.

Warum die Vorstellung schlimmer ist als die Realität

Unser Gehirn neigt dazu, unbekannte Situationen dramatischer zu bewerten, als sie sind. Das ist evolutionär sinnvoll – hat uns früher vor Gefahren geschützt. Heute sorgt es aber oft für unnötige Ängste.

Die Wahrheit ist: Die allermeisten Menschen sind nach der ersten Sitzung erleichtert. Nicht, weil es angenehm war – sondern weil es weit weniger schlimm war, als sie sich ausgemalt hatten.

Ein Klient aus Kreuzlingen erzählte uns: Ich habe drei Jahre mit mir gerungen. Immer wieder habe ich mir Videos angeschaut, Foren gelesen, mit Freunden gesprochen. Die Angst hat mich blockiert. Und nach der ersten Sitzung dachte ich nur: Das war's? Hätte ich das mal früher gemacht.

Was, wenn die Angst zu groß ist?

Manchmal ist die Angst tiefer verankert – vielleicht hast du generell Probleme mit medizinischen Eingriffen, Nadeln oder Schmerzen. Das ist völlig in Ordnung, und du bist nicht allein.

Hier sind ein paar Strategien, die helfen können:

  • Bring jemanden mit: Eine vertraute Person dabei zu haben, gibt vielen Menschen Sicherheit.
  • Sprich offen über deine Angst: Wir wissen, wie du dich fühlst, und passen uns deinem Tempo an. Niemand wird dich drängen.
  • Starte mit einer kurzen Sitzung: Lieber klein anfangen und Vertrauen aufbauen, als sich zu überfordern.
  • Entspannungstechniken: Atemübungen, progressive Muskelentspannung oder Meditation vor dem Termin können helfen.
  • Professionelle Unterstützung: Bei ausgeprägter Angst kann auch ein Gespräch mit einem Therapeuten sinnvoll sein.

Der Blick in die Zukunft: Warum es sich lohnt

Jede Sitzung bringt dich deinem Ziel näher. Mit jeder Behandlung verblasst das Tattoo ein Stück mehr. Und mit jeder Sitzung wirst du merken: Die Angst wird kleiner.

Viele unserer Klienten berichten, dass die Tattooentfernung nicht nur ihr Hautbild verändert hat, sondern auch ihr Selbstbewusstsein. Sie haben etwas getan, das ihnen Angst gemacht hat – und es durchgezogen. Das ist ein starkes Gefühl.

Ob du dein Tattoo komplett entfernen möchtest, Platz für ein neues Design schaffen willst oder einfach nur einen Lebensabschnitt abschließen möchtest: Du hast das Recht, deine Entscheidung zu ändern. Und du musst dich von der Angst nicht aufhalten lassen.

Fazit: Deine Angst ist real – aber überwindbar

Niemand wird dir erzählen, dass Tattooentfernung ein Spaziergang ist. Aber sie ist auch kein Horrortrip. Die allermeisten Menschen kommen mit der Behandlung gut zurecht – gerade mit modernen Geräten wie dem PicoSure und einer erfahrenen, einfühlsamen Begleitung.

Wenn du in Kreuzlingen, Konstanz oder der Bodensee-Region wohnst und überlegst, dein Tattoo entfernen zu lassen: Komm vorbei zu einem unverbindlichen Beratungsgespräch. Stell deine Fragen, schau dir die Praxis an, lerne Andreas und das Team kennen. Manchmal reicht schon ein Gespräch, um die Angst zu relativieren.

Du musst dich nicht heute entscheiden. Aber du musst auch nicht für immer mit einem Tattoo leben, das nicht mehr zu dir passt – nur weil die Angst größer ist als der Wunsch nach Veränderung.