Viele Menschen kennen den PicoSure-Laser vor allem aus der Tattooentfernung. Doch die Technologie kann weit mehr: Sie wird zunehmend auch bei hartnäckigen Pigmentstörungen wie Melasma eingesetzt – jenen bräunlichen Flecken, die sich vor allem im Gesicht zeigen und oft durch Hormone, Sonne oder genetische Faktoren ausgelöst werden.
In der Praxis für Tattooentfernung in Kreuzlingen erleben wir regelmäßig, dass Menschen überrascht sind, wie vielseitig der PicoSure-Laser wirkt. Andreas Baumgärtner erklärt seinen Patienten oft: „Der Laser unterscheidet nicht zwischen Tattoo-Tinte und körpereigenem Pigment – er erkennt Farbpartikel und zerlegt sie gezielt."
Was ist Melasma – und warum ist es so schwer zu behandeln?
Melasma ist eine Form der Hyperpigmentierung, die sich typischerweise an Wangen, Stirn, Oberlippe oder Kinn zeigt. Die dunklen Flecken entstehen durch eine Überproduktion von Melanin – oft ausgelöst durch hormonelle Veränderungen (Schwangerschaft, Pille), intensive Sonneneinstrahlung oder genetische Veranlagung.
Das Tückische: Melasma sitzt oft tief in der Haut, in der sogenannten Dermis. Während oberflächliche Pigmentflecken gut auf Cremes oder chemische Peelings ansprechen, bleibt Melasma hartnäckig – und kommt nach erfolgreicher Aufhellung häufig zurück, sobald die Haut wieder UV-Strahlung ausgesetzt wird.
Warum herkömmliche Methoden oft an ihre Grenzen stoßen
Viele Betroffene haben bereits eine lange Behandlungsgeschichte hinter sich: Bleichcremes mit Hydrochinon, Vitamin-C-Seren, Retinol, chemische Peelings. Manche zeigen moderate Erfolge, andere bringen kaum Verbesserung – oder die Flecken kehren nach Monaten zurück.
Klassische Laser waren lange Zeit problematisch bei Melasma: Sie arbeiteten mit Hitze, die das Pigment zwar zerstören konnte, aber gleichzeitig Entzündungen auslöste – und Entzündungen fördern wiederum die Melaninproduktion. Ein Teufelskreis.
Der Unterschied: Pikosekunden statt Nanosekunden
Der PicoSure-Laser arbeitet mit extrem kurzen Lichtimpulsen – in Pikosekunden, also Billionstel Sekunden. Das Besondere: Die Energie wird so schnell abgegeben, dass die umliegende Haut kaum Hitze aufnimmt. Die Pigmentpartikel werden mechanisch zertrümmert, nicht thermisch erhitzt.
Das reduziert das Risiko von Entzündungen erheblich – und macht die Behandlung auch für dunklere Hauttypen sicherer, die bei herkömmlichen Lasern ein höheres Risiko für postinflammatorische Hyperpigmentierung haben.
Wie läuft eine PicoSure-Behandlung bei Melasma ab?
In der Praxis in Kreuzlingen beginnt jede Melasma-Behandlung mit einer ausführlichen Hautanalyse. Andreas Baumgärtner schaut sich nicht nur die sichtbaren Flecken an, sondern klärt auch ab: Welche Auslöser gibt es? Wie tief sitzt das Pigment? Welche Vorbehandlungen gab es bereits?
Die eigentliche Behandlung dauert je nach Fläche zwischen 15 und 30 Minuten. Der Laser gibt seine Impulse auf die betroffenen Stellen ab – viele beschreiben das Gefühl als leichtes Prickeln oder Kribbeln, vergleichbar mit einem Gummiband, das auf die Haut schnippt.
Was passiert nach der Sitzung?
Die Haut kann unmittelbar nach der Behandlung leicht gerötet sein, ähnlich wie nach einem Sonnenbad. Diese Rötung klingt meist innerhalb weniger Stunden ab. Manche Patienten berichten auch von einem leichten Wärmegefühl, das am Abend nachlässt.
In den Tagen danach beginnt der eigentliche Prozess: Die zertrümmerten Pigmentpartikel werden vom Lymphsystem abtransportiert. Die Flecken können zunächst dunkler wirken, bevor sie nach etwa zwei bis vier Wochen zunehmend verblassen.
Wie viele Sitzungen sind nötig?
Melasma ist geduldig – und die Behandlung erfordert meist mehrere Sitzungen. In der Regel rechnet man mit 3 bis 6 Behandlungen im Abstand von etwa 4 bis 6 Wochen. Manche Patienten sehen bereits nach der zweiten Sitzung deutliche Verbesserungen, andere brauchen mehr Zeit.
Wichtig ist: Der Laser kann das Pigment aufhellen, aber er kann die zugrunde liegende Ursache nicht abstellen. Wer weiterhin ohne Sonnenschutz in die Sonne geht oder hormonelle Auslöser hat, bei dem kann das Melasma zurückkehren.
Was du nach der Behandlung unbedingt beachten solltest
Der Erfolg der Melasma-Behandlung steht und fällt mit der Nachsorge – insbesondere mit dem Sonnenschutz. UV-Strahlung ist der größte Feind jeder Pigmentbehandlung.
Sonnenschutz ist nicht verhandelbar
Nach jeder Sitzung solltest du für mindestens 4 Wochen konsequent einen Sonnenschutz mit LSF 50+ tragen – täglich, auch bei bewölktem Himmel, auch am Bodensee im Winter. UVA-Strahlen dringen auch durch Wolken und Fensterscheiben.
Viele unterschätzen, wie viel Sonne wir im Alltag abbekommen: beim Autofahren, beim Spaziergang durch Kreuzlingen, beim Kaffee auf der Terrasse. All das reicht aus, um Melasma neu zu aktivieren.
Sanfte Pflege, keine aggressiven Produkte
In den ersten Tagen nach der Behandlung solltest du deine Haut nicht mit zu vielen Wirkstoffen überfordern. Verzichte auf Retinol, Fruchtsäuren oder mechanische Peelings. Eine milde Feuchtigkeitscreme und Sonnenschutz reichen vollkommen.
Auch Hitze solltest du meiden: keine Sauna, kein heißes Dampfbad, kein intensives Workout, das dich stark ins Schwitzen bringt. All das kann Entzündungen fördern – und Entzündungen fördern Pigmentbildung.
Geduld ist der wichtigste Faktor
Melasma verschwindet nicht über Nacht. Manche Patienten sehen nach der ersten Sitzung kaum Veränderung und sind enttäuscht. Doch der Prozess läuft tief in der Haut ab – sichtbare Ergebnisse zeigen sich oft erst nach mehreren Wochen und mehreren Sitzungen.
Andreas Baumgärtner rät seinen Patienten: „Melasma ist ein Marathon, kein Sprint. Aber mit der richtigen Technologie und der richtigen Nachsorge lässt sich viel erreichen."
Für wen ist die PicoSure-Behandlung bei Melasma geeignet?
Grundsätzlich kann der PicoSure-Laser bei fast allen Hauttypen eingesetzt werden – auch bei dunkleren Hauttönen, die bei älteren Lasertechnologien problematisch waren. Gerade bei Melasma ist das wichtig, da die Störung häufig bei Menschen mit südländischem, asiatischem oder afrikanischem Hintergrund auftritt.
Wann ist Vorsicht geboten?
Nicht für jeden ist die Behandlung sofort geeignet. Wenn du gerade hormonelle Veränderungen durchmachst (Schwangerschaft, Stillzeit, neue Verhütungsmethode), kann es sinnvoll sein, mit der Behandlung zu warten – da das Melasma in dieser Phase besonders aktiv ist.
Auch bei akuten Hauterkrankungen, offenen Wunden oder starker Sonnenbräune sollte die Behandlung verschoben werden. Ein ausführliches Vorgespräch klärt alle individuellen Faktoren ab.
Was unterscheidet die Behandlung in Kreuzlingen?
Wer in der Region Bodensee, Konstanz oder Thurgau nach einer professionellen Melasma-Behandlung sucht, findet in der Praxis von Andreas Baumgärtner in Kreuzlingen nicht nur modernste Technologie, sondern auch individuelle Betreuung.
Jede Haut ist anders – und jede Melasma-Geschichte ist einzigartig. Deshalb legt Andreas Wert darauf, nicht einfach nur den Laser anzusetzen, sondern die gesamte Situation zu verstehen: Seit wann besteht das Melasma? Was wurde bereits versucht? Welche Lebensumstände spielen eine Rolle?
Realistische Erwartungen statt falscher Versprechen
Ein seriöser Behandler wird dir niemals versprechen, dass dein Melasma nach drei Sitzungen vollständig verschwunden ist. Die Realität ist komplexer – und genau diese Ehrlichkeit ist wichtig.
Manche Patienten erreichen eine deutliche Aufhellung um 60 bis 80 Prozent, andere sehen moderate Verbesserungen. Manche müssen die Behandlung nach einigen Monaten wiederholen, wenn das Melasma zurückkehrt. All das ist normal – und sollte vor Behandlungsbeginn offen besprochen werden.
Fazit: PicoSure bei Melasma – eine Option mit Potenzial
Der PicoSure-Laser ist kein Wundermittel gegen Melasma – aber er ist eine der fortschrittlichsten Methoden, die derzeit zur Verfügung steht. Die Kombination aus mechanischer Pigmentzerkleinerung, geringer Hitzeentwicklung und kurzer Ausfallzeit macht ihn zu einer vielversprechenden Option, besonders wenn andere Methoden versagt haben.
Wichtig ist: Die Behandlung erfordert Geduld, konsequenten Sonnenschutz und oft mehrere Sitzungen. Wer bereit ist, diesen Weg zu gehen, kann mit deutlichen Verbesserungen rechnen – und mit einem ebenmäßigeren, strahlenderen Hautbild.
Wenn du in Kreuzlingen oder der Region Bodensee lebst und unter hartnäckigem Melasma leidest, lohnt sich ein unverbindliches Beratungsgespräch in der Praxis von Andreas Baumgärtner. Dort erfährst du, ob der PicoSure-Laser für deine individuelle Situation geeignet ist – und welche Ergebnisse realistisch erreichbar sind.