Permanent Make-up entfernen mit PicoSure – Was du über PMU-Entfernung wissen musst

Veröffentlicht am 12.12.2025 | Zurück zur Übersicht

Permanent Make-up war lange ein Versprechen: Perfekte Augenbrauen, definierte Lidstriche oder natürlich wirkende Lippenkontur – ohne tägliches Schminken. Doch was passiert, wenn das Ergebnis nicht mehr gefällt? Wenn die Form veraltet wirkt, die Farbe verblasst oder ins Bläuliche kippt? Genau dann kommt die Frage auf: Lässt sich Permanent Make-up überhaupt wieder entfernen?

Die gute Nachricht: Ja, das geht – und zwar schonender als viele denken. In unserer Praxis in Kreuzlingen nutzen wir dafür den PicoSure-Laser, der sich besonders gut für die Entfernung von PMU eignet.

Warum Permanent Make-up entfernen lassen?

Die Gründe für eine PMU-Entfernung sind vielfältig. Manche Klientinnen und Klienten kommen zu uns, weil sich ihr Geschmack verändert hat. Was vor fünf Jahren modern war, passt heute nicht mehr zum eigenen Stil. Andere hatten Pech mit der Ausführung: asymmetrische Augenbrauen, zu dunkle Lidstriche oder Lippenkonturen, die unnatürlich wirken.

Ein häufiges Problem: Die Farbe verändert sich mit der Zeit. Besonders bei älteren PMU-Pigmenten kann es passieren, dass braune Töne ins Rötliche oder Blaue umschlagen. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern lässt sich auch nicht mehr einfach überschminken.

Und dann gibt es noch die Fälle, in denen das PMU vor einem neuen Permanent Make-up entfernt werden soll. Wer ein professionelles Cover-Up oder eine Neugestaltung plant, braucht eine saubere Ausgangsbasis.

Wie funktioniert PMU-Entfernung mit dem PicoSure-Laser?

Der PicoSure-Laser arbeitet mit ultrakurzen Lichtimpulsen im Pikosekundenbereich. Diese blitzschnellen Impulse zertrümmern die PMU-Pigmente in winzige Partikel, die der Körper dann auf natürlichem Weg über das Lymphsystem abtransportiert.

Der große Vorteil gegenüber älteren Laser-Technologien: Der PicoSure arbeitet präziser und schonender. Die umliegende Haut wird weniger belastet, das Risiko für Narben oder Pigmentveränderungen sinkt deutlich. Gerade im sensiblen Gesichtsbereich – etwa bei Augenbrauen oder Lidstrichen – ist das ein entscheidender Faktor.

Besonders bei hellen und schwierigen Farbtönen zeigt der PicoSure seine Stärken. Während ältere Laser oft an roten, gelben oder hautfarbenen Pigmenten scheiterten, kann diese Technologie auch solche Nuancen effektiv behandeln.

Was macht PMU-Entfernung so speziell?

Permanent Make-up unterscheidet sich deutlich von klassischen Tattoos. Die Pigmente werden in einer anderen Hautschicht eingebracht – meist oberflächlicher als bei Körpertattoos. Zudem kommen häufig andere Farbstoffe zum Einsatz, die teilweise organische Bestandteile enthalten.

Das hat Auswirkungen auf die Behandlung: Einerseits lässt sich PMU oft schneller entfernen als ein großes Tattoo. Andererseits können bestimmte Farbmischungen unvorhersehbar reagieren. Deshalb ist eine Probebehandlung an einer kleinen Stelle manchmal sinnvoll – besonders bei älteren PMU-Arbeiten, deren genaue Pigmentzusammensetzung unklar ist.

Ein weiterer Unterschied: Die behandelten Bereiche sind kleiner und präziser definiert. Bei Augenbrauen oder Lippenkonturen kommt es auf Millimeter an. Das erfordert viel Erfahrung und eine ruhige Hand.

Wie viele Sitzungen braucht es?

Die Anzahl der benötigten Behandlungen hängt von mehreren Faktoren ab. Bei frischem PMU (weniger als ein Jahr alt) sind oft mehr Sitzungen nötig, da die Pigmente noch intensiv und tief sitzen. Älteres, bereits verblasstes PMU lässt sich dagegen oft schneller behandeln.

Auch die verwendeten Farben spielen eine Rolle. Dunkle Töne wie Schwarz oder Dunkelbraun sprechen in der Regel gut auf die Laserbehandlung an. Schwieriger wird es bei Rottönen, Fleischfarben oder sehr hellen Brauntönen – hier können mehr Sitzungen erforderlich sein.

Als grobe Orientierung: Für die vollständige Entfernung von Permanent Make-up rechnen wir mit drei bis sechs Behandlungen. Zwischen den Sitzungen sollten jeweils mindestens sechs bis acht Wochen liegen, damit die Haut sich vollständig regenerieren kann und der Körper die zertrümmerten Pigmente abtransportiert.

Tut die Behandlung weh?

Die Schmerzempfindlichkeit ist sehr individuell. Viele beschreiben das Gefühl während der Laserbehandlung als unangenehm, aber gut erträglich – etwa wie ein Gummiband, das auf die Haut schnippt. Da die behandelten Flächen beim PMU meist klein sind, dauert eine Sitzung nur wenige Minuten.

Im Gesicht ist die Haut allerdings empfindlicher als am Körper. Besonders die Lippen und der Bereich um die Augen können sensibler reagieren. Auf Wunsch können wir vor der Behandlung eine betäubende Creme auftragen, die das Schmerzempfinden deutlich reduziert.

Nach der Behandlung kann die Haut einige Tage leicht gerötet oder geschwollen sein – ähnlich wie nach einem leichten Sonnenbrand. Das ist eine normale Reaktion und klingt schnell wieder ab.

Was ist nach der Behandlung zu beachten?

Die richtige Nachsorge ist entscheidend für ein optimales Ergebnis. In den ersten Tagen nach der Laserbehandlung solltest du die behandelte Stelle kühl halten und nicht reiben. Auf Make-up solltest du im behandelten Bereich verzichten, bis die Haut vollständig abgeheilt ist – das dauert etwa eine Woche.

Besonders wichtig: Sonnenschutz. UV-Strahlung kann die behandelte Haut reizen und zu unerwünschten Pigmentveränderungen führen. Trage deshalb unbedingt einen hohen Lichtschutzfaktor auf, wenn du nach draußen gehst. Das gilt nicht nur für den Sommer, sondern ganzjährig – auch bei bewölktem Himmel hier am Bodensee.

Auch auf Sauna, Solarium und intensive Sporteinheiten solltest du in den ersten Tagen verzichten. Schweiß und Hitze können die Heilung verzögern und das Infektionsrisiko erhöhen.

Kann jedes Permanent Make-up entfernt werden?

In den meisten Fällen lässt sich PMU vollständig oder zumindest so weit entfernen, dass eine Neugestaltung möglich ist. Es gibt jedoch einige Ausnahmen. Bei sehr alten PMU-Arbeiten, die mit Pigmenten auf Eisenoxid-Basis durchgeführt wurden, kann es zu Farbumschlägen kommen. Manchmal wird aus einem braunen Ton durch die Laserbehandlung zunächst ein dunklerer Farbton, der dann in weiteren Sitzungen aufgehellt wird.

Auch bei extrem tiefer Pigmentierung oder bei mehrfach überarbeiteten PMU-Stellen kann die Entfernung aufwendiger sein. In einem persönlichen Beratungsgespräch schauen wir uns deine individuelle Situation genau an und besprechen, was realistisch machbar ist.

Warum PicoSure statt andere Methoden?

Es gibt verschiedene Ansätze zur PMU-Entfernung – von chemischen Lösungen über ältere Laser-Technologien bis hin zu chirurgischen Methoden. Der PicoSure-Laser vereint dabei entscheidende Vorteile: Er ist effektiv, schonend und vielseitig einsetzbar.

Chemische Entfernungsmethoden bergen das Risiko von Narbenbildung und allergischen Reaktionen. Ältere Laser arbeiten mit längeren Impulsen, die mehr Hitze erzeugen und die Haut stärker belasten. Chirurgische Eingriffe sind invasiv und hinterlassen sichtbare Spuren.

Der PicoSure dagegen arbeitet so präzise, dass die umgebende Haut weitgehend geschont wird. Das Ergebnis: eine effektive Entfernung mit minimalem Risiko für Nebenwirkungen.

Deine Situation in Kreuzlingen besprechen

Jedes Permanent Make-up ist anders – und jede Haut reagiert individuell. Deshalb ist ein persönliches Beratungsgespräch der erste Schritt. Wir schauen uns gemeinsam an, welche Art von PMU du hast, wie alt es ist und welche Farben verwendet wurden.

Daraus entwickeln wir einen realistischen Behandlungsplan: Wie viele Sitzungen sind voraussichtlich nötig? Welche Kosten kommen auf dich zu? Und wie lange dauert der gesamte Prozess?

Viele unserer Klientinnen und Klienten aus Kreuzlingen, Konstanz und der gesamten Bodensee-Region schätzen die ehrliche Beratung. Wir versprechen keine Wunder, sondern zeigen dir, was machbar ist – und was nicht.

Wenn du dein Permanent Make-up nicht mehr haben möchtest, muss das kein Dauerzustand bleiben. Moderne Lasertechnologie macht eine schonende Entfernung möglich – und gibt dir die Freiheit zurück, selbst zu entscheiden, wie du aussehen möchtest.